Hurtigruten bietet Ihnen einzigartige Expeditions-Seereisen zu einigen der abgelegensten und unberührtesten Gewässer der Welt. Wie bei allen Expeditionen bestimmen die Elemente sowie Wetter, Eis- und Seebedingungen am Ende den Ablauf. Die Sicherheit und ein unvergleichliches Reiseerlebnis für unsere Gäste haben bei uns oberste Priorität. Alle unsere Reiserouten sind exemplarisch und werden kontinuierlich überprüft und angepasst. Dies kann durch unerwartete Wetter- und Seebedingungen erfolgen oder weil die Natur und Tierwelt überraschende Möglichkeiten zur Beobachtung bieten. Deshalb nennen wir es eine Expeditionsreise.
MS Roald Amundsen
Im Jahr 2019 erweiterte Hurtigruten seine Flotte um ein brandneues Schiff: MS Roald Amundsen. Das hochmoderne Schiff verfügt über eine neue, besonders umweltfreundliche und nachhaltige Hybridtechnologie, die den Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren wird und dabei der Welt beweist, dass Hybridantrieb bei großen Schiffen möglich ist.
MS Roald Amundsen ist das erste von zwei Hybridschiffen, die Hurtigruten in den nächsten Jahren in seine Flotte aufnehmen wird. Die Emissionen werden durch einen Fahrbetrieb mit elektrischem Antrieb gesenkt. Eine innovative und nachhaltige Technologie reduziert den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen der Schiffe um 20 Prozent.
MS Roald Amundsen, benannt nach dem ersten Mann, der die Antarktis durchquerte und den Südpol erreichte, weist den Weg zu einer noch nachhaltigeren Art des Reisens. Das Schiff ist speziell auf Reisen in Polargewässern ausgelegt. Es dient als komfortables Basislager auf See und bringt Abenteurer aus aller Welt auf nachhaltigste Weise zu den spektakulärsten Zielen dieses Planeten.
Diese Expeditionsreise führt Sie von Vancouver in die Misty Fjords und weiter zur Icy Bay sowie zu den Städten Wrangell und Sitka mit ihrem reichen kulturellen Erbe. Beobachten Sie Weißkopfseeadler im Fischerdorf Chignik Bay und andere seltene Vogelarten auf den einsamen Inseln St. Paul und St. Matthew in der Beringsee. Freuen Sie sich auf den Besuch im Katmai Nationalpark, um nach Braun- und Schwarzbären Ausschau zu halten.
- Erkunden Sie die wilden Landschaften Alaskas in den Misty Fjords, der Icy Bay und auf den Aleuten
- Lernen Sie die Geschichte der Ureinwohner und frühen Siedler in den Grenzstädten Wrangel, Sitka und Nome kennen
- Besuchen Sie den Katmai Nationalpark in der Nähe von Kodiak Island, um nach Braun- und Schwarzbären Ausschau zu halten
- Beobachten Sie Weißkopfseeadler in Chignik und andere seltene Vögel auf den Inseln St. Paul und St. Matthew
1.Tag: Vancouver
Von den Boutiquen auf der Main Street bis hin zu den Cafés im Commercial Drive, von der Dampfuhr in Gastown bis zu den denkmalgeschützten Strandpromenaden von Kitsilano – Sie werden schnell herausfinden, warum diese Küstenmetropole immer wieder zu einer der lebenswertesten Städte der Welt gewählt wird. Wie wäre es mit einer Zugfahrt im berühmten Rocky Mountaineer im Rahmen eines Vorprogramms?
2.Tag: Auf See – Durch die Inside Passage
Auf unserem Weg nach Süden durchfahren wir die Inside-Passage und genießen u. a. den Grenville- und den Princess Royal Kanal. Staunen Sie über die fantastischen Ausblicke auf ruhige Fjorde und Berge, die dicht mit immergrünen Wälder bedeckt sind. Im Gegensatz zu vielen anderen Expeditionsschiffen, die dieses Gebiet üblicherweise nur nachts passieren, steuern wir tagsüber durch diese überwältigende Sommerlandschaft.
3.Tag: Unberührte Wildnis – Misty Fjords National Monument
Das Misty Fjords National Monument ist ein Gebiet aus dichten, immergrünen Regenwäldern, Granitfelsen, die von Wasserfällen durchzogen sind sowie Bergflüssen und Feuchtgebieten entlang der Küste. Oft herrscht hier ein milchiger Nebel, der die Buchten füllt. Wenn das Wetter es zulässt, erkunden wir die Gegend mit unseren Landungsbooten oder den Kajaks.
4.Tag: Wrangell – Die Seele Alaskas
Wrangell, eine der ältesten Inselstädte Alaskas, wurde von vier verschiedenen Nationen regiert: Tlingit, Russland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Zahlreiche Petroglyphen am Strand sowie moosbedeckte Totempfähle erinnern an die Geschichte der Gegend. Da es abseits der üblichen Kreuzfahrtrouten liegt, ist es bis heute ein beschauliches Fischerdorf geblieben.
5.Tag: Sitka – Ein Mix der Kulturen
Von Sitka aus blickt man auf die Sister Mountains und den schlafenden Vulkan Mount Edgecumbe. Die ehemalige Hauptstadt Alaskas gehörte einst zu Russland und ist heute ein historischer Ort, in dem sich verschiedene Kulturen mischen. Besichtigen Sie die russisch-orthodoxe St. Michaels Cathedral oder den nahe gelegenen Sitka National Historical Park, in dem viele kunstvolle Totempfähle zu sehen sind.
6.Tag: Icy Bay – Gezeitengletscher
Die Icy Bay macht ihrem Namen alle Ehre. Die überwältigende Landschaft im Prince William Sound entstand in den vergangenen 100 Jahren durch den Rückgang dreier markanter Gletscher, die weiterhin Eis in die Bucht abgeben. Wir planen, den Guyot-Gletscher zu erkunden. Welche Gebiete wir besuchen hängt jedoch von den jeweiligen Wetter- und Eisbedingungen ab.
7.Tag: Entspannung auf See
Genießen Sie einen Tag auf See. Unser Expeditionsteam setzt sein spannendes Vortragsprogramm fort, lässt die bisherigen Erlebnisse Revue passieren und stimmt Sie ein auf die Abenteuer der kommenden Tage.
8.Tag: Kodiak – Emerald Isle City
Die quirlige Stadt Kodiak liegt auf der größten Insel Alaskas, umgeben von grünem Wald. Schlendern Sie durch den Fort Abercrombie State Historic Park, der Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg beherbergt sowie Meeres- und Waldtiere beheimatet. Besuchen Sie auch das Museum Baranov, das älteste noch erhaltene Gebäude in Alaska, das die bewegte Geschichte Kodiaks dokumentiert.
9.Tag: Katmai Nationalpark – Auf der Suche nach Braunbären
Der Katmai Nationalpark Valley of Ten Thousand Smokes ist eine dramatische Vulkanlandschaft mit Bergen, die bis zu 915 Meter hoch sind. Hier treffen wir wahrscheinlich auf Braunbären, die am Ufer nach Muscheln suchen und zur Mittagzeit Beeren pflücken, oder die klaren Bergflüsse nach Fischen absuchen.
10.Tag: Chignik – Wo sich die Aleutenkette und der Golf von Alaska treffen
Die Rotlachsfischerei im kleinen Ort Chignik bestimmt die Wirtschaft der Gemeinde. Wir legen einen Zwischenstopp ein, besuchen eine Fischfabrik, treffen die gastfreundlichen Einheimischen und erkunden die Lachsflüsse in der herrlichen Umgebung. Halten Sie am Ufer Ausschau nach der vielfältigen Vogelwelt. Etwa 20 Wasservogelarten sind hier beheimatet. Vielleicht sehen wir auch einen Weißkopfseeadler.
11.Tag: Unga Village – Alaskas Geisterstadt
Unga Village ist eine idyllische, jedoch verlassene Stadt am südlichen Ende der unbewohnten Insel Unga auf der entlegenen Inselkette der Aleuten. Die 1833 betriebene Fischerei erwies sich als zu ineffizient, um die Gemeinschaft zu unterstützen. Im Jahre 1969 zog die Siedlung nach Sand Point. Heute ist nur noch eine Sammlung von Holzgebäuden erhalten, umgeben von einem Teppich aus rosa Läusekräutern.
12.Tag: Dutch Harbor / Unalaska – Größter Fischereihafen der USA
Auf unserem Weg nach Unalaska, besser bekannt als Dutch Harbor, passieren wir den Mount Makushin, einen rauchenden Vulkan, der über 2.000 Meter hoch ist. Hier wird die beliebte TV-Show Der Fang des Lebens mit lokalen Fischern produziert. Schlendern Sie durch die Stadt, besuchen Sie das Museum der Aleuten, werfen Sie einen Blick auf die lokale russisch-orthodoxe Kirche oder entdecken Sie einige der über 600 Weißkopfseeadler in der Stadt.
13.Tag: Entspannung auf See
Von den Aleuten aus fährt MS Roald Amundsen durch die Beringsee und nimmt Kurs auf unser nächstes Ziel, St. Paul. Das Expedtionsteam wird Sie auf die kommenden Tage einstimmen und seine Vortragsreihe fortsetzen
14.Tag: St. Paul – Ein Paradies für Vogelliebhaber
Die Insel St. Paul ist ein idealer Rastplatz für Zugvögel und zieht etwa 300 Arten an, darunter gehörnte Papageientaucher, Rotfuß-Dreizehenmöwen und der Beringstrandläufer. Etwa die Hälfte der Pelzrobben der nördlichen Hemisphäre lebt in den umgebenden Gewässern. Sollten Sie Mitte Juli zu Besuch kommen, können Sie die Tiere bei der Pflege des Nachwuchses beobachten.
15.Tag: St. Matthew Island – Einsame Insel in der Beringsee
Wenn wir an den schwarzen Sandstränden der einsamen St. Matthew Island an Land gehen, werden wir die einzigen Menschen auf der Insel sein. Sie liegt mehr als 300 Kilometer von der nächsten Zivilisation entfernt und beherbergt nistende Seevögel, darunter Trottellummen und Kormorane. Auch die heimische St. Matthew Island Wühlmaus und der Polarfuchs sind hier zu beobachten.
16.Tag: Auf See – Beringsee – Überquerung der internationalen Datumsgrenze
Verbringen Sie den letzten Tag auf See, um von Deck aus Ausschau nach Walen zu halten. Plaudern Sie mit Ihren Mitreisenden, lassen Sie die Reise im Science Center gemeinsam mit dem Expeditionsteam Revue passieren oder einfach nur die Welt an sich vorbeiziehen. Tagsüber werden wir die internationale Datumsgrenze überschreiten sind kurzfristig einen Tag weiter bevor wir wieder zurückfahren, in die Zeitzone aus der wir kamen.
17.Tag: Nome – ein Ort wie kein anderer
Nome liegt an der Spitze der Halbinsel Seward mit Blick auf die Beringsee und ist vielleicht die berühmteste Goldgräberstadt in der Geschichte Alaskas. Überall sind Relikte aus der Goldrauschzeit zu sehen, darunter verlassene Bagger, Dampfmaschinen aus der Jahrhundertwende sowie alte Eisenbahnschienen. Ein Transfer bringt Sie zum Flughafen für den Flug nach Vancouver zur Übernachtung.
18.Tag: Vancouver – Ihre Expedition endet
Ihre Expeditionsreise endet in Vancouver. Verlängern Sie Ihren Aufenthalt, um mehr zu entdecken von dieser pulsierenden Stadt. Nutzen Sie das Sommerwetter und radeln Sie durch den Stanley Park. Oder genießen Sie die herrliche Aussicht von der Sea-to-Sky Gondelbahn aus. Der Richmond Night Market lockt mit schier endlosen Essensständen, während Granville Island als künstlerisches Zentrum Interessierte anzieht.
